Berlin-Museum: Das Berlin-Museum in der Kreuzberger Lindenstraße wurde in der Regierungszeit Friedrich Wilhelms I. als Verwaltungsgebäude errichtet. Der Architekt Philipp Gerlach entwarf 1734 den ursprünglichen, barocken Bau. Obwohl das Gebäude während des 19. Jahrhunderts mehrmals umgebaut und während des Zweiten Weltkriegs zerstört wurde, bewahrt der Bau das barocke Äußere.

Wegen des Berliner Mauerbaus konnten die Westberliner nicht länger Zugang zu Ostberlins Märkischem Museum bekommen. Infolgedessen wurde das ehemalige Kammergericht 1963-69 für die Unterbringung des Berlin-Museums nach dem Entwurf Günter Hönows wieder aufgebaut und im Inneren umgestaltet. Von vorn sieht man einen Dreiecksgiebel, der einen Mittelrisalit bekrönt und mit dem preußischen Staatswappen verziert ist. Die allegorischen Figuren der Caritas und der Justitia flankieren das Staatswappen. Ein mächtiges Mansarddach überspannt die Dreiflügelanlage.

The Berlin Museum, located on Lindenstraße in the Kreuzberg section of Berlin, was built as an administration building during the governing period of Friedrich Wilhelm I. The architect, Philipp Gerlach, designed the original Baroque building. Although the building was rebuilt several times during the 19th century and was destroyed during the Second World War, the Baroque exterior has been preserved.

Because the Berlin Wall had been constructed, the residents of West Berlin no longer had access to the Märkischem Museum in East Berlin. Consequently, in 1963-69, to accommodate the Berlin Museum, the former Kammergericht (supreme court) was expanded and the interior redesigned, according to the plans of Günter Hönow. From the front, one sees a triangular gable that surmounts a central projection and that is decorated with the Prussian state coat of arms. The allegorical figures of the Caritas and the Justitia flank the state coat of arms. A powerful Mansard roof spans the three wings.







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Photographs © Gary L. Catchen