U-Bahnhof Wittenbergplatz: Vom Wittenbergplatz in der Nähe des Kaufhauses des Westens am östlichen Ende der Tauentzienstraße läuft diese Straße westlich bis zum Breitscheidplatz, auf dem sich die Kaiser-Wilhelm-Gedächtniskirche befindet. 1911-13 errichtete der Architekt Alfred Grenander den prächtigen U-Bahnhof Wittenbergplatz, da sich der Berliner Westen zu der Zeit ökonomisch entwickelte und einen Verkehrsknotenpunkt erforderte. Der monumentale Bau besteht aus einem Eisenfachwerk, das mit Muschelkalkplatten verkleidet ist. Die Fassade, die sparsam mit Pilastern gegliedert und mit Giebeln verziert wurde, weist neuklassizistische Elemente auf. Nachdem das Empfangsgebäude im Zweiten Weltkrieg stark beschädigt worden war, wurde es 1951 in vereinfachter Form wieder aufgebaut. 1983 rekonstruierte Wolf-Rüdiger Borchardt die Bahnhofshalle nach der ursprünglichen Gestaltung.

Wittenbergplatz lies at the east end of Tauentzienstraße in the vicinity of the Kaufhaus des Westens, and this street runs westward to Breitscheidplatz, on which the Kaiser-Wilhelm-Gedächtniskirche is located. In 1911-13, the architect, Alfred Grenander, built the splendid subway station, because, at the time, the western part of Berlin was developing economically and required a transportation hub. The monumental construction consists of an iron framework that is covered by limestone slabs. The façade, which is divided sparingly with pilasters and decorated with gables, shows neoclassical elements. After the reception building had been heavily damaged in the Second World War, it was rebuilt in 1951 in a simplified form. In 1983,Wolf-Rüdiger Borchard reconstructed the hall of the train station according to the original design.







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Photographs © Gary L. Catchen